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DAS Interview



Reporter (R.) Interviewt meine Wenigkeit, Mieze Kotzt (M.K.)


R.:Guten Tag Frau Kotzt, ich weiß, Sie stehen permanent unter Streß, auch wenn sie eigentlich keinen haben sollten, aber ich würde Ihnen trotzdem gerne ein paar Fragen stellen.
M.K.:Schießen Sie los.
R.:Frau Kotzt, was ist Ihr Leibgericht?
M.K.:Menschen.
R.:Wirklich, wie sind Sie auf den Geschmack gekommen?
M.K.: Ich habe meinem besten Freund einmal in die Schulter gebissen.
R.:Sie sind also bissig, Frau Kotzt?
M.K.: Könnten Sie aufhören Fragen zu stellen, die auf meinen Antworten basieren?
R.:Natürlich. Frau Kotzt, wie alt sind Sie dieses Jahr geworden?
M.K.:Gefühlte 120.
R.:Das ist ja interessant. An was arbeiten Sie im Moment?
M.K.:An meinen Weltherrschaftsplänen.
R.:Man erzählt, Sie hätten die Weltherrschaft schon lange an sich gerissen.
M.K.:Das halte ich für ein Gerücht.
R.:Wie fühlen Sie sich im Moment?
M.K.: Alt, verbraucht und generell überfordert.
R.:Ehemalige Freunde von Ihnen, berichten über einen neuen Lebensabschnitt, den Sie eingeschlagen hätten.
M.K.: Ich hatte das Gefühl mich im Kreis zu bewegen.
R.: Wie äußern sich Ihre Veränderungen?
M.K.:Ich habe in letzter Zeit oft das Bedürfnis Whiskey zu trinken und mir die Hände zu waschen, nachdem ich etwas ekelhaftes angefasst habe.
R.: Was verstehen Sie unter ekelhaft?
M.K.: Eine Menge.
R.: Kommen wir zu den letzten interessanten Fragen. Es gibt viele Gerüchte um Ihr Liebesleben, wie sieht es damit aus?
M.K.:Wie ein leeres Gefrierfach von innen.
R.:Woran, glauben Sie, liegt das?
M.K.: Ich bin eigenartig und anstrengend. Und jetzt lassen Sie mich bitte in Ruhe mit dem Müll, in meinem Wohnzimmer wartet eine Flasche Whiskey.
17.11.09 15:49


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